Donnerstag, 26. März 2015

Positiv Denken...



... ist doch gar nicht so einfach! 

Trotzdem fand ich, dass dieses Ü-Ei einfach mitgenommen werden musste. Passt ja irgendwie. Positiv Denken für eine Kinderüberraschung. Soviel zur Werbepsychologie. Auch ich bin nur ein armes Opfer ;-)

Nur wie schon geschrieben, mit der Umsetzung ist es dann doch nicht mehr ganz so einfach. Wie auch, wenn ich mich so unschwanger wie noch nie in einer Warteschleife fühle. Dieses bisschen kitzeln im Eierstock, dass ich auch schon vor dem Transfer hatte, ist alles. Punkt. Sonst nichts. Rein gar nichts. Ja wie soll ich denn da noch weiter positiv denken? Gestern oder heute hätte die Einnistung stattfinden müssen.

In den Warteschleifen zuvor hatte ich immer sämtliche Symptome, mit denen ich mir alles einreden wollte. Das letzte Mal war ich mir für ein paar Stunden zu 99% sicher, dass es kurz geklappt hatte. Aber im Nachhinein, als der Test dann negativ war, ist es wohl eine Abwehrreaktion meines Körpers gewesen. Solche extremen Nebenwirkungen hatte ich sonst vom Nachspritzen noch nie gehabt. Es hatte ziemlich gestochen und gezwickt in der Gebärmutter und mir war es total komisch.

Ihr fragt euch bestimmt auch, wann ich wieder mit meiner Testreihe anfange. Dieses Mal bin ich irgendwie gar nicht so scharf drauf. Zumal ich ja erst am Montag nachspritzen muss. Vorher trau ich mich noch nicht zu testen, weil es einfach zu wenig aussagekräftig ist. Vielleicht fange ich am Dienstag an. Meinen letzten Test werde ich wieder an einen freien Tag legen. Theoretisch müsste ich Karsamstag noch ein zweites Mal nachspritzen. Aber ob ich es mache, weiß ich noch nicht. Somit wird mein finaler Test zum zweiten Mal genau auf Ostern fallen. Natürlich nicht sehr berauschend.

Aber: wir haben uns auch vorgenommen, unsere Eltern Ostern über unsere Adovorbereitung beim Jugendamt einzuweihen. Ich weiß, dass sich beide Elternteile für uns freuen werden. Das gibt mir dann auch die Kraft nach vorne zu blicken. Nicht in das unendliche Loch zu fallen. Denn jetzt weiß ich, wir haben alles in unserer Macht stehende getan. Das beruhigt mich so sehr - und lässt mich tatsächlich sehr positiv in die Zukunft blicken. Ein Kapitel hinter uns zu lassen. Egal ob wir jetzt vielleicht doch noch Glück haben, oder ob wir einem fremden Kind eine glückliche Zukunft schenken können.

Ganz liebe Grüße


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1 Kommentar

  1. Habe gerade deinen Blog gefunden und ein wenig quer gelesen. Endometriose ist eine ganz frustrierende Krankheit. Ich selber habe auch die Diagnose bekommen. Nach meiner Bauchspiegelung meinte man zu mir, dass man es nicht garantieren kann ob das mit einem Kid überhaupt klappt. Eine niederschmetternde Aussage. Ich hatte Glück. einige Monate bin ich schwanger geworden und meine Zwergin ist nun mittlerweile 5 Monate alt. Ich wünsche dir auf deinem Weg alles Gute und nur das Beste. Vor allem Durchhaltevermögen und schöne Momente.

    Liebe Grüße

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