Donnerstag, 6. November 2014

Woher wollt ihr wissen?


Steht da und höhnet den Schmerzen derer die jenen empfinden
Steht da und höhnet dem Leiden in meinem Herzen mit Floskeln die ihr sprecht
Steht da und höhnet der Verzweiflung in meiner Seele mit eurem scheinheiligen Getue
Woher wollt ihr wissen, das frag ich euch
Woher wollt ihr wissen, wie tief diese Trauer in unsere Seelen sich eingraben kann?
Woher wollt ihr wissen, wie scharf dieser Schmerz in unseren Herzen brennen kann?
Woher wollt ihr wissen, wie dunkel dieses Tal ist, durch das wir wandern, immer und immer wieder?
Und woher wollt ihr wissen, wie leicht all das Leid einem an jeder Ecke auflauern kann...

in jedem Kinderlachen, in jeder Frau, die stolz ihre Frucht im Bauche trägt, in jedem Datum, das auf ein weiteres Jahr hinweist, das hoffnungslos verstrichen ist, in jedem noch so unbedacht dahingesagten Satz, in jeder Selbstverständlichkeit, die wir schon lang verloren...
Woher wollt ihr wissen, wenn ihr noch nie selbst darunter gelitten habt?
Woher wollt ihr wissen, das frag ich euch und was gibt euch das Recht, über uns zu urteilen.
Woher soll ICH das wissen? - Ich weiß es nicht. Ich weiß es nicht.

Diese wundervollen und wahren Zeilen habe ich gerade auf Danielas Seite
 gefunden.

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