Sonntag, 6. Juli 2014

Die Ruhe vor dem Sturm



Morgen ist es soweit. Die nächste OP steht an. Wie fühle ich mich? Hm. Eigentlich noch relativ entspannt. Das kommt wohl aber eher daher, dass ich jetzt eine Woche Urlaub hatte.
Zwar hatte ich fast die ganze Woche eine fiese Migräneatacke, die ich nicht weg bekam. Nicht einmal mit Sumatriptan, einem speziellen Migränetherapeutikum. Außer zusätzlich Paracetamol durfte ich ja sonst nichts blutverdünnendes mehr nehmen.

Dazu kam, dass mein kleiner Kater von Samstag bis Donnerstag strawanzen gegangen ist. Wie von Erdboden verschluckt. Kein Rufen, kein Suchen half. Ich hab nicht mehr an das kleine Kerlchen geglaubt und war schon total deprimiert. Bis am Donnerstag in der Früh mein Mann beim Aufstehen auf einmal ganz überrascht war, als er vor der Schlafzimmertüre stand. Als wäre nichts gewesen. Er muss in der Nacht durch die Katzenklappe wieder gekommen sein.

Trotz der Aufregung und den starken Kopfschmerzen hat die Woche, die natürlich viel zu schnell rum ging, mir sehr gut getan. Heute sind wir an den See gefahren und haben die Sonne genossen. Mit uns hatten gefühlte tausend weitere Leute aus der Stadt die Idee, in die Berge zu fahren. Da die Staumauer einseitig wegen Bauarbeiten gesperrt ist, haben wir ganze zwei Stunden für eine Strecke von einer knappen dreiviertel Stunde gebraucht. Super. Aber dafür wurden wir für unsere Wartezeit belohnt. Die Städter wollten scheinbar nicht zum Baden sondern nur zum Wandern und Radeln raus. Somit hatten wir den See fast für uns allein. :-)

Liebe Grüße,

S.
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